Ratgeber
Häufige Fragen zur Hausverwaltung.
Verwalterwechsel, Eigentümerversammlung, Abrechnung und Schadensfall – verständlich erklärt, ohne Fachchinesisch.
Aktuelle Beiträge
Ausführlich erklärt – für Eigentümer, Beiräte und Vermieter.
Kurz beantwortet.
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Ihre ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an info@hausverwaltung-olschewski.de.
Verwalterwechsel
Wie wechseln wir die Hausverwaltung?
Der Wechsel wird in der Eigentümerversammlung beschlossen – mit einfacher Mehrheit. Beschlossen werden die Abberufung der bisherigen und die Bestellung der neuen Verwaltung sowie der Verwaltervertrag. Die Übergabe von Unterlagen, Konten und Schlüsseln organisieren wir gemeinsam mit der bisherigen Verwaltung.
Wann ist ein Wechsel sinnvoll?
Typische Anlässe: Abrechnungen kommen verspätet oder sind nicht nachvollziehbar, auf Anfragen folgt keine Reaktion, beschlossene Maßnahmen werden nicht umgesetzt oder die Rücklage entwickelt sich nicht nachvollziehbar. Ein einzelner Fehler ist kein Grund – ein Muster schon.
Können wir mitten im Jahr wechseln?
Ja. Seit der WEG-Reform kann die Verwaltung jederzeit abberufen werden. Praktisch ist ein Wechsel zum Jahresende, weil dann die Abrechnungsperiode sauber abschließt – zwingend ist das aber nicht.
Eigentümerversammlung
Wie oft muss eine Eigentümerversammlung stattfinden?
Mindestens einmal jährlich. Zusätzlich kann eine außerordentliche Versammlung einberufen werden, wenn dringende Beschlüsse anstehen – etwa bei einer größeren Sanierung oder einem Schadensfall. Manche Beschlüsse lassen sich auch im Umlaufverfahren fassen.
Wie lange vorher muss eingeladen werden?
Die Einladungsfrist beträgt grundsätzlich drei Wochen, sofern die Gemeinschaftsordnung nichts anderes regelt. Die Einladung nennt Ort, Zeit und Tagesordnung. Nur ordnungsgemäß angekündigte Punkte können wirksam beschlossen werden.
Was, wenn ich nicht teilnehmen kann?
Sie können sich vertreten lassen – wer vertretungsberechtigt ist, regelt die Gemeinschaftsordnung. Eine Vollmacht in Textform genügt. Das Protokoll finden Sie anschließend jederzeit im Eigentümerportal.
Abrechnung und Kosten
Was steht in der Jahresabrechnung?
Die Jahresabrechnung stellt alle tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben des Wirtschaftsjahres gegenüber und verteilt sie nach dem geltenden Umlageschlüssel auf die Einheiten. Beschlossen wird dabei die Abrechnungsspitze – also die Differenz zu den geleisteten Vorschüssen.
Was ist der Unterschied zwischen Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung?
Der Wirtschaftsplan blickt nach vorn: Er schätzt die Kosten des kommenden Jahres und legt daraus Ihr monatliches Hausgeld fest. Die Jahresabrechnung blickt zurück und zeigt, was tatsächlich angefallen ist.
Wofür ist die Erhaltungsrücklage da?
Sie ist das Sparbuch der Gemeinschaft für größere Maßnahmen – Dach, Fassade, Heizung, Aufzug. Eine ausreichende Rücklage verhindert hohe Sonderumlagen und steigert den Wert Ihrer Wohnung.
Warum ist meine Abrechnung höher als letztes Jahr?
Häufige Ursachen sind gestiegene Energiepreise, ein kalter Winter, Nachberechnungen des Versorgers oder eine geänderte Belegung. Alle Belege stellen wir Ihnen gerne als PDF per E-Mail zur Verfügung; zusätzlich finden Sie die Unterlagen im Eigentümerportal.
Schäden und Notfälle
Was mache ich bei einem Wasserschaden außerhalb der Bürozeiten?
Zuerst Wasser abstellen und Strom in betroffenen Bereichen ausschalten. Danach wenden Sie sich direkt an den Notdienst-Partner, den wir Ihnen für Ihr Objekt genannt haben. Die Schadensmeldung an die Versicherung übernehmen anschließend wir.
Wer zahlt den Schaden – ich oder die Gemeinschaft?
Faustregel: Schäden am Gemeinschaftseigentum (Leitungen in der Wand, Dach, Fassade) trägt die Gemeinschaft über die Gebäudeversicherung. Schäden am Sondereigentum (Bodenbelag, Möbel) sind Sache der Hausratversicherung von Eigentümer oder Mieter. Die Zuordnung klären wir mit den Versicherern.
Vermieten
Lohnt sich eine Mietverwaltung für eine einzelne Wohnung?
Das hängt weniger von der Anzahl ab als von Ihrer Situation. Wohnen Sie weiter entfernt, haben Sie wenig Zeit oder möchten Sie Mietrecht nicht selbst verfolgen, rechnet sich die Verwaltung meist schon bei einer Einheit.
Wie oft darf die Miete erhöht werden?
Bei einer Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete gilt: Die Miete muss seit 15 Monaten unverändert sein, und innerhalb von drei Jahren darf sie um höchstens 20 Prozent steigen – in Gebieten mit Kappungsgrenzen-Verordnung um höchstens 15 Prozent. Für Staffel- und Indexmieten gelten eigene Regeln.
Lieber persönlich?
Wir schauen uns Ihr Objekt an und sagen Ihnen offen, ob wir die passende Verwaltung für Sie sind.
„Christoph Olschewski ist ein kompetenter, zuverlässiger und sympathischer Hausverwalter. Er ist lösungsorientiert und verfügt über ein gutes Handwerkernetzwerk.“
„Persönliche, sehr freundliche und kompetente Betreuung. Klare Struktur & transparente Abläufe.“
„… sehr gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ich bin sehr zufrieden mit der Hausverwaltung Olschewski.“
Zertifizierte Verwalter nach § 26a WEG · Mitglied im VDIV Baden-Württemberg · Erlaubnis nach § 34c GewO
Lieber direkt per E-Mail? info@hausverwaltung-olschewski.de
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